Bundesanzeiger

Elektr. Bundesanzeiger

Veröffentlichung des Jahresabschlusses

Seit 1. Januar 2007 besteht für Kapitalgesellschaften in Deutschland - und damit auch für die UG und die Limited - die Pflicht, den Jahresabschluss spätestens binnen 12 Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen.

Veröffentlichen müssen nach dem „Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister (EHUG)" unter anderem folgende Unternehmensformen:


AG
GmbH und Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)
Zweigniederlassungen bestimmter ausländischer Kapitalgesellschaften wie der Limited
Personenhandelsgesellschaften ohne eine natürliche Person als persönlich haftender Gesellschafter,
  z.B. die Limited & Co. KG, Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) & Co. KG


Die Limited mit Zweigniederlassung in Deutschland hat den Jahresabschluss, wie er für Großbritannien zu erstellen ist, beim elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Die Limited & Co. KG muss den deutschen Jahresabschluss der Personengesellschaft veröffentlichen. Soweit die vollhaftenden Limited ebenfalls eine Zweigniederlassung in Deutschland betreibt, muss diese jedoch gesondert ihren Jahresabschluss veröffentlichen.

Wird der Abschluss nicht eingereicht, setzt das Bundesamt für Justiz in Bonn - nach einer kostenpflichtigen Androhung - Ordnungsgelder von mindestens 2.500 Euro bis maximal 25.000 Euro fest.

Damit Sie gar nicht erst in diese Situation kommen, übernimmt Berlin Class Limited & Co KG gegen eine Servicegebühr von 79,-- Euro  gerne die Veröffentlichung im Bundesanzeiger für Sie. Hierfür senden Sie uns lediglich den Jahresabschluss/Annual Account zu. Dieser Service beinhaltet keine Rechts- und Steuerberatung.

 

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Zum Hintergrund:

Mit dem Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister (EHUG) sind seit 2007 alle Jahresabschlüsse von Kapitalgesellschaften im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Damit sind auch die UG, die Limited und die Limited und Co. KG mit Niederlassung in Deutschland veröffentlichungspflichtig - letztere, da keine natürliche Person als persönlich haftender Gesellschafter fungiert.

Der jeweilige Jahresabschluss muss spätestens im 12. Monat nach dem Ende des Geschäftsjahres veröffentlicht werden. Fällt beispielsweise das Ende des englischen Geschäftsjahres der Limited auf den 31. Dezember 2009, so ist der Annual Account bis zum 31. Dezember 2010 im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Dabei kann der Annual Account auch in englischer Sprache publiziert werden. Ein Anhang, wie bei einer UG und GmbH zwingend vorgeschrieben, entfällt. Wieder einmal ein Kostenvorteil für die Limited.

Bei der Limited & Co. KG verlangt die gesetzliche Regelung mindestens die Veröffentlichung des deutschen Jahresabschlusses der Personengesellschaft. Eine gesonderte Veröffentlichung der Vollhafterin (Limited) ist nicht regelmäßig gefordert, soweit diese keine eigene Zweigniederlassung in Deutschland betreibt.

Fristversäumnis kann teuer werden

Wenn die Unterlagen nicht oder nicht vollständig innerhalb der 12-Monatsfrist veröffentlicht werden, benachrichtigt der Bundesanzeiger das Bundesamt für Justiz in Bonn. Dieses leitet dann - nach vorheriger kostenpflichtiger Androhung - ein Ordnungsgeldverfahren ein. Es drohen dann Ordnungsgelder zwischen 2.500,-- Euro und 25.000,-- Euro. Im Übrigen ist der Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers verpflichtet, die eingereichten Unterlagen auf Vollständigkeit und Pünktlichkeit zu prüfen. Außerdem findet ein Datenabgleich mit dem Bundesamt für Justiz statt. Ein Verstoß gegen die Veröffentlichung führt definitiv früher oder später zu einer Sanktion.


 

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